lod steht für Leistung ohne Druck. pop steht für Projekte ohne Panik.

y ist spanisch und heisst und verbindet die beiden Leitsätze

St.Johannsvorstadt 72, 4056 Basel

In der kommenden Saison spielen Lena Eriksson und Chris Regn kuratorisches Pingpong im Lodypop.
Es geht um das Reisen und das nach Hause kommen, ums Fremdsein und um Gastlichkeit. Der Lodypop wird zu einem Ort des Übergangs und zu einer Spielfläche - zwischen Schauraum und Kunstprojekt, zwischen Gästeatelier und privatem Arbeitsbereich werden die Bälle hin und her geschlagen. Zentral soll dabei die Frage nach der Authentizität von Erzählungen aufgeworfen werden - die natürlich auch eng mit der Frage nach dem Standpunkt des Erzählenden zusammenhängt.
Lena Eriksson, die Initiantin des Kunstraums, wird von Exkursionen zu kollegialen Wahlverwandten aus dem Ausland mit vollem Gepäck zurückkommen und als Gastgeberin zu Ausstellungen und Videoschaufenstern ins Lodypop laden. Chris Regn wird Gäste von andernorts in Gästeateliersituationen einquartieren und sie einladen, gemeinsam mit Personen aus der Basler Kunstszene Präsentationen zu erarbeiten.
So soll ein Programm entstehen, das sich bei gleichbleibendem Schauplatz durch einen häufigen Wechsel der Perspektiven auszeichnet - ein Pingpong der Haltungen und Wahrnehmungen.